Stephen Curry leidet an Keratokonus und trägt Kontaktlinsen
Warriors-Star Stephen Curry spricht über seine Hornhauterkrankung: Seit 2018 sah er verschwommen, Kontaktlinsen brachten die Schärfe und bessere Leistungen zurück.
Stephen Curry leidet an Keratokonus, einer Erkrankung der Hornhaut. Der Aufbauspieler der Golden State Warriors trägt seit Längerem Kontaktlinsen, weil sich seine Sehkraft verschlechtert. Nun hat er darüber gesprochen.
Keratokonus führt zu verschwommenem und verzerrtem Sehen. Das Leiden schreitet fort und lässt sich nicht rückgängig machen. Der damalige Manager der Warriors hatte nach einem Spiel bemerkt, dass Curry auf der Bank in der Fernsehübertragung ständig die Augen zusammenkniff.
«Ich wusste 2018 nicht, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmt, alles war verschwommen und verzerrt», sagte Curry. «Bob Myers schrieb mir nach einem Spiel, weil die Übertragung mich auf der Bank zeigte und er sah, dass ich ständig blinzelte. ‹Als ob du nichts sehen würdest. Hast du dein Sehvermögen prüfen lassen? Du musst das dringend tun, das ist nicht normal.› Man sagte mir, ich hätte eine seltene Erkrankung, Keratokonus, die zu einem verschwommenen und verzerrten Bild führt. Es ist ein fortschreitender Zustand, der das Sehen mit der Zeit beeinträchtigt. Unumkehrbar. Meine Memoiren werden also heissen: ‹Die ganze Zeit habe ich nichts gesehen›.»
Zunächst habe er sich gesperrt, so Curry. Er sei es gewohnt gewesen, den Korb zu sehen, wenn auch verschwommen. Dann kam er zu den Linsen und fand welche, die ihn im Spiel nicht störten. «Das alles hat mir geholfen. Es brachte die Schärfe zurück, verbesserte mein Spiel und gab mir Energie», sagte er.
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