Shai Gilgeous-Alexander soll öfter ohne Ball agieren
Der Star der Thunder soll weniger Ballkontakt haben. Ziel ist mehr Bewegung und Freiwürfe aus den Ecken, um die Offensive zu entlasten.
Kevin O’Connor von Yahoo Sports sieht darin eine Reaktion auf die Offensive der letzten Playoffs, in der der Kanadier durch zu viele Ballkontakte an Effizienz verlor.
Die Änderung wurde bereits im Nationalteam getestet. Gilgeous-Alexander bat Trainer, ihn seltener als Startpunkt zu nutzen, während Nikil Alexander-Walker und Andrew Nembhard den Aufbau übernahmen. Das Ziel: mehr Bewegung, mehr Screens und Freiwürfe aus den Ecken.
Die Zahlen aus dem Sommer sprechen für sich. In fünf Länderspielen warf der 26-Jährige vier Dreier aus den Ecken und zwei nach einem Screen. Vergangene Saison in der NBA: drei aus den Ecken, sechs nach Screen. Die Distanz ist gleich, die Häufigkeit nicht.
Der Umweg kann die Thunder entlasten. Mit Chet Holmgren und Jalen Williams stehen zwei weitere Schützen bereit, die das Spiel öffnen können. Weniger Ballbesitz für Gilgeous-Alexander bedeutet weniger Druck auf den Hauptverteidiger und mehr Variabilität im Angriff.
Es ist kein kompletter Systemwechsel, sondern eine Feinjustierung. Wenn der Spieler weniger Zeit mit dem Ball verbringt, muss er weniger Entscheidungen treffen. Die Statistik aus dem Sommer zeigt, dass die Alternative funktioniert, solange die Mitspieler die Bälle halten.
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