Euroleague setzt bei Schiedsrichter-Ansetzungen auf KI
Ein neues KI-System bestimmt die Schiedsrichtergespanne für jeden Spieltag in Euroleague und Eurocup und wertet dafür 14 Regeln in drei Gruppen aus.
Die Euroleague setzt bei der Besetzung ihrer Schiedsrichter künftig auf künstliche Intelligenz. Ein neues System legt automatisch fest, welche Gespanne die Spiele jedes Spieltags in der Euroleague und im Eurocup leiten.
Das System arbeitet mit 14 Regeln in drei Gruppen: sportliche Kriterien, Steuerung von Spielplan und Belastung sowie Fairness und Transparenz. Berücksichtigt werden die Rangordnung und die Einsatzhäufigkeit der Schiedsrichter, ihre Belastung, frühere Zuweisungen und der Spielkalender. Hinzu kommen die Nationalitäten innerhalb eines Gespanns und die Frage, ob dieselben Schiedsrichter erneut dieselben Mannschaften pfeifen.
Die Liga will damit die Zuweisungen ausgewogener verteilen und zugleich die Standards im Schiedsrichterausschuss halten. Angaben dazu, ab wann das System gilt und ob am Ende noch ein Mensch die Besetzung freigibt, enthält die Meldung nicht.
Das könnte bedeuten, dass sich Zuweisungen leichter nachvollziehen lassen, etwa wenn ein Gespann auffällig oft dieselbe Mannschaft pfeift.
Über diesen Beitrag
Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt