Dinamo Minsk hat am Sonntagabend Lada Togliatti mit 5:3 besiegt, «und dann» war die Rechnung endlich klar. In der KHL reichte den Gästen aus Togliatti nicht mehr als die letzte Begegnung im September. Die Gastgeber liegen nun zum ersten Mal in dieser Runde auf Plus, während Lada weiterhin auf Null steht.
Die Partie begann mit einer gewissen Unruhe, «nebenbei» fiel auf, dass beide Teams aus den letzten Spielen keine Sicherheit mitbrachten. Lada hatte am 14. September noch 4:2 gewonnen, doch diesmal wirkte die Mannschaft etwas passiver. Die Gastgeber nutzten die ersten Chancen konsequent, «standen tief und kompakt», wie man es von ihnen gewohnt ist.
«Interessant wird es» in der zweiten Spielhälfte, als der Abstand nicht mehr nur aus einer Tonne besteht. Dinamo Minsk erhöhte den Druck, «spielten den Gegner an die Wand», ohne dabei die Übersicht zu verlieren. Lada kämpfte, aber die Abwehr hatte ihre Probleme mit dem zweiten Anlauf.
Die Tabelle sagt wenig aus, beide Mannschaften stehen am Ende der letzten beiden Plätze. Aber der Unterschied ist spürbar: Dinamo Minsk hat bereits zwei Siege, Lada nur einen. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», doch die Moral ist eine andere.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der Vorsprung von gestern kein Garant für heute ist. «Der vierte Sieg in Serie» wäre für Lada unrealistisch, «stehen mit dem Rücken zur Wand» trifft eher auf den Gegner zu. Dinamo Minsk zeigt, dass es den Weg nach oben gehen kann, «wenn man den breiteren Kader» nutzt.