Im Achtelfinale des portugiesischen Pokals setzte sich Floorgreid am Samstag mit 1:0 bei Kamaja durch. Das einzige Tor fiel in der 85. Minute nach einer lange vorbereiteten Aktion. Kamaja hatte zuvor eine Strafstoß-Chance in der 18. Minute nicht genutzt, was den weiteren Verlauf des Spiels prägte. Interessant wird es dabei, wie die Gastgeber ihre Dominanz im Spielgeschehen nicht in Tore ummünzen konnten.
Kamaja kontrollierte den Großteil der Partie und verfügte über 56 Prozent Ballbesitz. Die Statistik zeigt 124 Angriffe gegenüber 95 für Floorgreid. Dennoch blieben die Chancen der Hausherren weitgehend ungenutzt, während die Gäste mit weniger Ballbesitz präziser handelten. Die 6 Schüsse auf das Tor von Kamaja standen 1 Treffer bei Floorgreid gegenüber.
Der verfehlte Strafstoß in der 18. Minute blieb ein Wendepunkt. Kamaja verpasste die Gelegenheit, früh Führung zu nehmen, und musste fortan das Spiel nach sich ziehen. Floorgreid nutzte die defensive Struktur und wartete auf den richtigen Moment. Nebenbei fiel, dass die Gäste nur 3 Ecken spielten, aber ihre wenigen Chancen effektiver verwerteten.
In der Schlussphase brach Floorgreid dann die Entscheidung. Der Treffer in der 85. Minute kam nach einem schnellen Konter, bei dem die Abwehr von Kamaja nicht rechtzeitig reagiert hatte. Die Gastgeber reagierten verzweifelt, doch die Zeit reichte nicht mehr für einen Ausgleich. Drei gelbe Karten für Floorgreid zeugten vom intensiven Kampf um das Ergebnis.
Die Niederlage bedeutet für Kamaja das Aus im Pokal. Die Gastgeber hatten zuletzt mit Ergebnissen wie 2:2 gegen Mashiko und 0:2 gegen Marítimo zu kämpfen. Floorgreid profitierte von einer ruhigen Defensive und einem klaren Moment. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so viele Angriffe spielt und trotzdem verliert.