Defensor Sporting hat gegen Danubio mit 1:0 gewonnen. Das Spiel fand am 27. September 2026 im Estadio Luis Franzini statt. Die Gastgeber liegen damit wieder etwas näher an der Mitte der Tabelle.
Die Partie hatte ihren entscheidenden Moment in der zwanzigsten Minute. E. Velazquez von Danubio erzielte ein Eigentor. «Und dann» war das Spiel entschieden, auch wenn es noch lange dauerte, bis man das erkannte. Danubio hatte in der neunundzwanzigsten Minute einen Treffer durch G. Barrios, der aber wegen Abseß vom VAR annulliert wurde. Interessant wird es, wenn man bedenkt, wie nah die Gäste an einem Rückstand vorbeigegangen sind.
Beide Seiten brachten in der zweiten Halbzeit viele Spieler. In der vierundvierzigsten Minute kamen E. Velazquez und F. Balatti für Danubio. Elizalde und Fernandez folgten für Defensor. «Nebenbei» fiel, dass beide Teams den gleichen Anteil am Ball hatten — fünfzig zu fünfzig. Die Statistik sagt wenig über die Qualität der Chancen aus.
Defensor schoss viermal ins Tor, Danubio nur einmal. Drei weitere Schüsse der Gastgeber gingen daneben, bei den Gästen waren es fünf. Wir hatten eine gewisse Sicherheit vorausgesagt: Defensor als Favorit mit vierzig ein Prozent. «Der Routinier beruhigte das Spiel», könnte man sagen, und doch war es kein einzelner Spieler, der den Unterschied machte. Die Quote hat sich kaum bewegt, weil die Gastgeber ohnehin klar in der Favoritenrolle waren.
Fünf Gelbe Karten flogen in der Schlussphase. Tizon und De los Santos für Defensor, Agazzi, Costantino und Rodriguez für Danubio. Eine rote Karte gab es nicht. Die Gäste hatten sieben Eckbälle, die Gastgeber nur zwei. «Ein Fehler entscheidet», und dieser Fehler war ein Eigentor, kein taktisches Versagen.
Defensor steht jetzt auf Platz 13 mit dreißig zwei Punkten nach neunundzwanzig Spielen. Danubio liegt auf Platz 16 mit sechsundzwanzig Punkten. Beide Teams hatten in den letzten Begegnungen oft nur Unentschieden geholt. Das Ergebnis ändert nichts an der Tabellensituation, aber es beendet eine Serie von drei Spielen ohne Sieg für die Gastgeber.