Bei einem Freundschaftsspiel am 21. September 2026 setzte sich Vanuatu in Suva mit 1:0 gegen Fidschi durch. Die Gäste aus dem Pazifik sicherten sich den Sieg mit einem klaren Abschluss, während die Gastgeberinnen keine Tore erzielten. Das Ergebnis steht am Ende einer Partie, in der Vanuatu die bessere Effizienz zeigte.
Das Spiel wurde von den Gästen kontrolliert, die den Ball länger im Besitz hielten. Mit 57 Prozent Besitzanteil bestimmten sie den Rhythmus, während Fidschi nur auf 43 Prozent kam. Nebenbei fiel auf, dass Vanuatu elf Schüsse aufs Tor landete, Fidschi nur sieben. Interessant wird es bei der Umsetzung dieser Chancen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Vanuatu war in der Offensive aktiver, ohne dass die Zahl der Angriffe unterschiedlich ausfiel. Beide Teams kamen auf null Angriffe laut Anbieter, doch die Schusszahlen sprechen eine andere Sprache. Fidschi hatte drei Eckbälle, Vanuatu sechs. Die Gastgeberinnen spielten fünf Abstoßbälle, die Gäste sechs.
Bei den Karten sah es ruhig aus. Vanuatu erhielt eine Gelbe Karte, Fidschi zwei. Rote Karten gab es keine für beide Teams. Die Disziplin blieb also intakt, auch wenn die Partie nicht ohne kleine Konflikte blieb. Die Schiedsrichter zeigten durch die Karten, wo die Spannungen lagen.
Der historische Vergleich ist bezeichnend. In den vergangenen Begegnungen war das Verhältnis unentschieden oder zugunsten Vanuatus ausgegangen. Am 9. Juni 2026 endete ein Spiel 2:2, am 6. Juni 2026 gewannen die Gäste 2:1. Davor stand am 17. November 2025 ein 2:0 für Vanuatu. Diese Partie reiht sich ein.
Was das Ergebnis bedeutet, ist einfach. Vanuatu vertieft den Abstand in der Serie gegen Fidschi. Die Gastgeberinnen müssen nun schauen, wie sie aus dieser Niederlage lernen. Ein Freundschaftsspiel liefert keine Punkte, aber es liefert Eindrücke. Und dieser ist nicht gut für Fidschi.