Southend dominiert von Anfang an – 6:1 gegen Gateshead
Southend United hat am Samstag in der National League ein deutliches 6:1 gegen Gateshead erreicht. Das Spiel fand im Gateshead International Stadium statt, und die Gäste kontrollierten die Begegnung von der ersten Minute an. «Die Quote war gestiegen», und sie hat sich bestätigt. Einen solchen Auftritt hatten die Gäste zuletzt nicht.
Die Entscheidung fiel in den ersten zwanzig Minuten. In der sechsten Minute erzielte H. Cardwell das erste Tor, zwei Minuten später folgte K. McAdam. S. Austin erhöhte in der neunzehnten Minute auf 3:0, und dann wurde es ruhig um Gateshead. «Hielt sein Team im Spiel» – das gelang nur bis zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit kam S. Austin in der vierzigsten Minute zum nächsten Treffer, danach in der vierzigzweiten und in der fünfundvierzigsten Minute mit Plus zwei. Er schloss in der 90. Minute mit einem weiteren Treffer ab.
Gateshead reagierte mit drei gleichzeitigen Wechseln in der 46. Minute: V. Daley-Campbell, F. Issaka und J. Hiwula kamen ins Spiel. In der 59. Minute folgte L. Chambers-Parillon. Die Gäste brachten ihrerseits H. Cardwell und K. McAdam in der 61. Minute sowie A. Boatswain und Z. Massiah-Edwards in der 69. Minute. M. Spellman wurde in der 81. Minute eingewechselt. Ein Tor fiel noch in der 90. Minute für die Heimmannschaft.
Interessant wird es bei den Zahlen. Gateshead hatte 88 Angriffe und 3 Schüsse aufs Tor, Southend 120 Angriffe und 11 Schüsse aufs Tor. Das Verhältnis zeigt, wo der Unterschied lag. «Brachten den Vorsprung über die Zeit» – mit mehr Treffern und mehr Treffern aufs Tor.
Die Tabelle ändert sich entsprechend. Southend steht nach neun Spielen auf dem zweiten Platz mit 20 Punkten. Gateshead ist weiterhin auf Rang 24 mit nur 4 Punkten. Die Gäste gewannen ihre letzte Partie 3:1 bei Tamworth, die Heimmannschaft verlor 0:1 bei Kidderminster Harriers. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», aber hier zählt sie schon.
Wir hatten eine Niederlage der Gäste vorhergesagt. Der Treffer in der 90. Minute ändert nichts daran, dass das Spiel nach zwanzig Minuten entschieden war. «Die Hitze bremste das Tempo» – so könnte man es nennen, aber es war einfach ein Unterschied in der Qualität.