In der Liga der Nationen, League A - 2, setzte sich Suriname am Freitag mit 3:2 gegen den Gastgeber Honduras durch. Die Partie endete nach einer Phase, in der die Gäste ihre Chancen verwerteten und die Gastgeber sich verwundbar zeigten.
«Und dann» kommt der Moment, wo sich alles dreht. Hier geschah das bereits nach achtzehn Minuten. Justin Lonwijk traf für Suriname, und kurz darauf folgte Dereck Moncada. Es ging weiter, und Bryan Rochez sorgte in der dreiundzwanzigsten Minute für den Treffer, der Honduras in Führung brachte. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste nicht als Statisten anreisten.
Interessant wird es, wenn man die Reihenfolge betrachtet. In der dreiunddreißigsten Minute glich Denzel Jubitana aus. Honduras versuchte zu reagieren, indem sie den Ball hielten, aber die Effizienz fehlte. Die Gastgeber spielten ihren Gegenspieler schwindelig, doch die Abwehr stand.
In der sechzigsten Minute kam das Eigentor von Luis Palma. Das war der Punkt, an dem die Partie eigentlich entschieden war. Die Zahlen liegen auf der Hand: Honduras dominierte mit 64 Prozent Ballbesitz, doch die Schussgenauigkeit von 31 Prozent half wenig. Suriname traf fünfmal und hatte eine Genauigkeit von 50 Prozent. Viele Bälle, wenig Gefahr.
Der Sieg bedeutet für Suriname, dass die Form aus den vergangenen Spielen weitergeht. Honduras muss nach einem Sieg gegen Haiti nun einen Rückschlag verkraften.