Die U21-Nationalmannschaften Islands und Frankreichs trafen am 25. September 2026 im Rahmen der UEFA-Qualifikation zur U21-Europameisterschaft aufeinander. Die Partie endete 1:1. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die Ausgangslage war. Die Isländer standen vor dem Spiel auf dem dritten Platz mit elf Punkten nach sieben Spielen. Frankreich führte die Gruppe mit sechzehn Punkten aus sechs Begegnungen an.
Die erste Chance ergab sich in der 31. Minute. M. Tel brachte die Ecke gefährlich vors Tor und erzielte das Führungstor für die Heimmannschaft. Nebenbei fiel in der 32. Minute ein Gelbes Karten für H. Thorhallsson. Die Franzosen antworteten erst in der 52. Minute. D. T. Gudjohnsen glich aus. In der 44. Minute hatte D. F. Kristjansson bereits die zweite Verwarnung für Island erhalten.
Der Verlauf der Partie zeigte ein typisches Bild: Die Gastgeber waren früh durch, weil sie selbst das Spiel bestimmten. Die Franzosen überstanden die Drangphase und fanden den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit wurden mehrere Wechsel vorgenommen. Island brachte in der 64. Minute H. Ingason und A. Cosic. Frankreich reagierte in der 67. Minute mit drei gleichzeitigen Änderungen: S. Bouabre, J. Bahoya und V. Atangana kamen aufs Feld.
Die Statistiken bleiben hier außen vor. Was zählt, ist, dass beide Teams ihre Chancen nutzten. Island hatte mit einer Gelben Karte in der 70. Minute für J. Juliusson noch ein Problem. In der 78. Minute folgten weitere Wechsel für die Heimmannschaft: V. Dadason und E. Gudmundsson. Der Einwechselspieler M. Tel wurde in der 87. Minute selbst ausgewechselt. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz.
Das Remis ändert wenig an der Tabelle. Frankreich bleibt mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz. Island liegt unverändert auf dem dritten Rang. Und dann ist da die Tatsache, dass die Isländer seit dem 1:1 gegen Österreich in der letzten Runde nicht mehr verloren haben. Das Verhältnis ist zerrüttet zwischen den beiden Teams. Am 30. März 2026 unterlag Island noch mit 1:2 in Frankreich. Heute ging nichts verloren, aber auch nichts gewonnen.