Leganés gewinnt mit 3:2 gegen Granada
Am Sonntagabend trafen Leganés und Granada im Estadio Municipal de Butarque aufeinander. Die Begegnung im Rahmen der Regular Season, Spieltag sechs, endete mit einem 3:2 für die Heimmannschaft. Interessant wird es dabei, wie der Spielverlauf verlief, denn die Tordifferenz war nicht immer so klar. «Und dann» geschahen die Wendepunkte, die man später im Rückblick zusammenzählt.
Die ersten Minuten waren bereits entscheidend. In der vierten Minute traf Naim Garcia zum 1:0, Sekunden später erhöhte Patrick Soko in der siebten Minute auf 2:0. Nebenbei fiel in der sechsten Minute der erste Gelbe Karte für Owen Emeka. Granada reagierte kaum, Leganés steuerte das Spiel. Die Gäste fanden kein Mittel gegen die erste Pressingwelle.
Dann kam die Szene, die den Eindruck veränderte. In der sechzehnten Minute erzielte Ignasi Miquel ein Eigentor, das die Partie wieder öffnete. Der Stand war nun 2:1, und die Stimmung im Stadion veränderte sich. «Und dann» wartete man auf die nächste Reaktion der Gäste. Die erste Halbzeit endete ohne weitere Tore, aber die Chancen lagen bei beiden Seiten.
In der zweiten Hälfte erhöhte Alejandro Mendez in der fünfzigsten Minute erneut für Leganés. Er traf zum 3:1, und die Gäste standen vor einer Aufgabe. Nebenbei wurden mehrere Wechsel vorgenommen, unter anderem für Patrick Soko und Alejandro San Cristobal Sanchez. Granada versuchte, das Spiel zurückzuholen, und fand doch keinen Weg zur Gleichstellung. Die Defensive von Leganés stand stabil.
Erst in der neunzigsten Minute gelang Ismael Gharbi der Anschlusstreffer für Granada. Das Tor kam spät, und es änderte wenig am Ausgang. «Und dann» fiel noch eine Gelbe Karte für Pedro Alemañ Serna in der Nachspielzeit. Die Heimmannschaft hielt stand, obwohl die Gäste in der Endphase Druck machten. Der Sieg war verdient, weil Leganés die frühen Chancen nutzte.
Die Statistik zeigt, dass Granada mehr Kontrolle hatte. Mit 57 Prozent Ballbesitz dominierten die Gäste den Ball, doch die Effizienz fehlte. Granada erzielte sechs Schüsse aufs Tor, Leganés zwölf. Die Expected Goals lagen bei 2,02 für Leganés und 2,4 für Granada, doch die Torausbeute unterschied sich deutlich. Viele Schüsse, wenig Tore — das ist eine Bilanz, die nicht zur Dominanz passt.
Leganés steht nun auf dem siebten Platz mit elf Punkten nach sechs Spielen. Granada rutschte auf den vierzehnten Rang ab und hat acht Punkte. Der Unterschied von drei Punkten wird in der nächsten Runde wichtiger. Die Heimmannschaft beendet die Serie mit einem Sieg, die Gäste müssen sich nach einer schwachen Phase umstellen. «Und dann» sieht man, wer die Konsequenzen zieht.