Im Pokalwettbewerb, in der Runde der 64 Mannschaften, entschied Lokeren-Temse am Samstagabend das Spiel gegen Houthalen für sich. Die Gastgeber gewannen deutlich mit 5:0. Es war ein Auftritt, bei dem die Gäste wenig zu bieten hatten.
Das Spiel begann mit einem klaren Signal. In der 17. Minute fiel das erste Tor, und die Balance verschob sich sofort. Lokeren-Temse nahm das Tempo auf, während Houthalen nach einer Lösung suchte. Interessant wird es, wenn man sieht, wie schnell die Defensive der Gäste darauf versagte.
Bis zur Halbzeitpause legten die Hausherren noch einmal nach. Dreiunddreißig Minuten waren es, als das zweite Treffer folgte. Die Statistik verzeichnet später 56 Angriffe, doch in der ersten Hälfte ging es vor allem um die Kontrolle. Houthalen stand tief und kompakt, doch die Räume wurden zu eng.
Nach der Pause brachen die Gastgeber dann endgültig auf. Und dann passierte es: in der 57. Minute das dritte Tor, gefolgt von einer weiteren Antwort in der 59. Minute. Es war diese Geschwindigkeit, die Houthalen nicht mehr einholte. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste kaum noch eigene Ballbesitzphasen entwickelten.
Die Entscheidung war damit eigentlich gefallen, doch der Spieltrieb ließ nicht nach. In der 75. Minute wurde das Ergebnis auf 5:0 erhöht. Houthalen konnte nichts mehr entgegensetzen, die Kartenverteilung mit zwei Gelben deutete auf die Frustration hin.
Die Zahlen hinter dem Spiel bestätigen diesen Verlauf. Lokeren-Temse hatte 15 Schüsse aufs Ziel, davon traf man öfter als die Gäste mit ihren drei Schüssen. Der Ballbesitz von 0.61 liegt nahe an der Theorie, dass Kontrolle nicht nur Besitz bedeutet, sondern auch Position. Houthalen hatte zwar 57 Angriffe gezählt, doch viele davon waren leer.
Für Lokeren-Temse ist das ein wichtiger Schritt nach dem 1:1 gegen Excelsior Virton vor wenigen Tagen. Houthalen hingegen muss sich mit der 0:2-Niederlage gegen Serein United vom September 2025 auseinandersetzen, die jüngste bekannte Begegnung. Die Tabelle im Pokal ist noch offen, aber heute zählt nur das Ergebnis.