In einem Freundschaftsspiel der Frauen besiegte Papua-Neuguinea die Salomonen mit 5:1. Die Gastgeberinnen zeigten sich von der besseren Seite und nutzten die Gelegenheit, um ihre aktuelle Form zu unterstreichen.
Der Durchbruch gelang in der zweiten Halbzeit. K. Kalapai erzielte in der 42. Minute die Führung, C. Maneo verdoppelte knapp zwei Minuten später. Und dann folgte der entscheidende Schub: ein Tor in der 54. Minute sorgte dafür, dass die Gastgeberinnen die Kontrolle über das Spiel übernahmen.
Die Salomonen versuchten, warfen alles nach vorn, doch die Abwehr von Papua-Neuguinea blieb stabil. In der 78. Minute erhöhte die Heimmannschaft, in der 80. Minute folgte der vierte Treffer. Ein Ehrentor der Gäste fiel in der 90.+3. Minute — interessant wird es, ob das ein Zeichen für die Zukunft sein kann.
Die Statistik zeigt den klaren Unterschied. Papua-Neuguinea hatte die besseren Chancen und setze sie um. Die Salomonen lieferten eine harte Arbeit, hielten ihr Team im Spiel, doch die Effizienz fehlte bei den entscheidenden Momenten.
Papua-Neuguinea kommt aus einer starken Serie: 2:0 gegen Vanuatu, 4:0 gegen Fidschi. Dazwischen nur eine einzige Niederlage gegen Neuseeland. Die Salomonen stehen mit 1:0 gegen Neukaledonien und 1:0 gegen Fidschi ebenfalls auf Kurs, doch das 0:8 gegen Neuseeland bleibt ein Problem.
Das Ergebnis bedeutet für Papua-Neuguinea einen weiteren Schritt nach vorne. Die Salomonen müssen erkennen, dass sie gegen die stärksten Teams der Region noch Luft nach oben haben. Nebenbei zeigt dieser Vergleich, wo die Prioritäten liegen müssen.