Am Sonntagabend traf Parati im Rahmen der Group Stage 5 der Carioca B2 auf Paduano. Das Spiel endete 0:3 für die Gäste. Es war der fünfte Spieltag der Gruppe und gleichzeitig ein Hinweis darauf, wie unterschiedlich die beiden Teams in dieser Saison aufgestellt sind.
Die ersten Tore fielen kurz vor Schluss der ersten Halbzeit. In der 45. Minute plus drei Minuten ging der Ball ins Netz, und ein weiteres Mal folgte in der 45. Minute plus vier Minuten. Nebenbei fiel auf, dass es keine klaren Handlungen gab, die man hätte zurückverfolgen können — einfach zwei Bälle, die den Weg in den Kasten fanden. In der 62. Minute kam dann der dritte Treffer. Und dann war das Spiel entschieden.
interessant wird es, wenn man den eigenen Einsatz betrachtet. Wir hatten die Partie im Vorfeld eingeschätzt und die Gäste als Favoriten notiert. Die Prognose lag bei einer Niederlage von Parati, mit einer Wahrscheinlichkeit von 39 Prozent. Es ist nicht viel, aber es war realistisch. Und sie hat sich bewahrheitet. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — nein, das war nicht gemeint, aber es zeigt: einfache Erklärungen gibt es selten.
Die Tabelle spricht für sich. Paduano steht auf dem vierten Platz mit zehn Punkten nach fünf Spielen — drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage. Parati liegt am Ende der Gruppe, ohne einen einzigen Punkt. Fünf Niederlagen in Folge, null Siege, null Remis. Das ist kein Zufall, das ist eine Struktur, die sich über die gesamte Spielzeit gezogen hat.
Die letzten Spiele der Gastgeber lassen keinen Zweifel offen. 0:1 gegen 7. April, 1:4 gegen Friburgense, 1:2 gegen Barra Mansa, 0:4 gegen CE Belford-Roxu und 2:3 gegen Goytacaz. Die Gäste hatten es anders. 2:2 gegen Barra Mansa, 2:1 gegen Serra Macaense, 1:0 gegen Santo Cruz RJ, 0:1 gegen Cardozo Moreira und 1:5 gegen Niteroyense. Einziges gemeinsames Merkmal: beide Teams verloren in der Vergangenheit fast immer.
Was bedeutet das nun für die weitere Entwicklung? Paduano hat mit dem Sieg den Abstand zur Spitze gehalten und zeigt, dass die zehn Punkte nicht nur Glück waren. Parati muss sich fragen, warum es immer noch keine Punkte gibt. Die Hitze bremste das Tempo — aber das war nur ein Faktor von vielen. Ein Fehler entscheidet, und heute war es der Gegner, der ihn nicht machte.