Matchverlauf
Im achten Spieltag der Championship trafen die Queens Park Rangers auf Preston North End und endeten mit 2:2. Johnny Kenny eröffnete die Partie in der ersten Minute, bevor Dennis Cirkin in der 15. Minute die rote Karte sah und die Gastgeber in Unterzahl schickte. Interessant wird es dann, als Kenny in der 26. Minute den Anschluss herstellte, während die Gäste mit zehn Mann spielten und den Druck spürten.
Preston blieb bis zur Pause unter Druck, bevor die zweite Hälfte neue Akzente setzte. Kwame Poku erzielte in der 66. Minute den Ausgleich für die Gäste, die zuvor lange Zeit ohne Torchance geblieben waren. Die Gastgeber reagierten mit mehreren Wechseln – Amadou Salif Mbengue und Leo Leroy kamen ins Spiel, um die Offensive zu beleben.
In der Nachspielzeit kam alles anders, als Paul Smyth in der 90. Minute den 2:2-Ausgleich für Preston markierte. Die Gastgeber hatten bis dahin 2,61 Expected Goals erzeugt und 15 Schüsse außerhalb des Strafraums abgegeben, doch nur sechs trafen aufs Tor. Und dann entschied ein einzelner Moment das Spiel.
Die Statistik zeigt eine klare Dominanz der Queens Park Rangers, die 60 Angriffe gegen 49 der Gäste zählten und 17 Key Passes setzten. Mit 60 Prozent Ballbesitz kontrollierten sie das Tempo, doch 2,61 Expected Goals bei nur zwei Toren zeigen, dass viele Chancen vergeblich blieben. Preston hingegen nutzte seine wenigen Möglichkeiten effizienter, trotz nur 1,31 Expected Goals.
Das Remis ändert wenig an der Position in der Tabelle, aber es beendet eine Serie ohne Sieg für beide Seiten. Die Gastgeber bleiben mit 12 Punkten auf dem achten Platz, während Preston mit 6 Punkten auf Platz 22 verharrt. Wir hatten einen Heimsieg prognostiziert, doch der Verlauf ging anders – und genau diese Unvorhersehbarkeit macht den Sport aus.