Strømsgodset gewinnt 0:2 in Raufoss
Raufoss und Strømsgodset trafen am Sonntag, den 20. September 2026, auf dem Nammo Stadion auf. Es ging um die 23. Runde der ersten norwegischen Liga. Strømsgodset gewann mit 0:2 und bestätigte damit die eigene Favoritenrolle, die wir vorher genannt hatten. Wir hatten die Gäste mit 67 Prozent Wahrscheinlichkeit eingeschätzt, und das traf ein.
Interessant wird es, wenn man die Minuten betrachtet. In der 45. Minute, genauer gesagt bei 45+1, erzielte E. Melkersen das erste Tor. Direkt nach der Pause, in der 46. Minute, brachte der Trainer von Strømsgodset zwei Spieler: E. Ingebrethsen und N. Fremstad herein. Nebenbei fiel auf, dass M. Aanesland bereits in der 11. Minute eine Gelbe Karte bekam.
Das Spiel drehte sich um die Mitte. In der 57. Minute traf E. Melkersen erneut. Raufoss reagierte mit einem Austausch: In der 62. Minute wurde M. Aanesland ausgewechselt. Die Gäste hielten den Rhythmus, wechselten aber ebenfalls. In der 66. Minute kamen L. Vilsvik und E. Melkersen vom Platz, weil er ja beide Tore schoss.
Die zweite Hälfte zeigte, wie wichtig die Disziplin ist. U. Danbolt erhielt in der 71. Minute eine Gelbe Karte, H. Holter folgte in der 82. Minute. Und dann kam der Moment, der das Spiel entschied: In der 84. Minute sah K. Antonsen die Rote Karte. Raufoss spielte sechzig Minuten zu zehnt. R. Zekhnini bekam in der 86. Minute noch eine Gelbe.
Was das in der Tabelle bedeutet, ist klar. Raufoss steht auf dem 16. Platz nach 22 Spielen, 19 Punkte, 6 Siege, 1 Unentschieden, 15 Niederlagen. Strømsgodset liegt auf dem 3. Platz, 45 Punkte, 13 Siege, 6 Unentschieden, 3 Niederlagen. Der Abstand wächst. Raufoss hat zuletzt 3:0 gegen Elverum und 2:1 gegen Odd gewonnen, aber das ändert nichts an der Klassifikation.
Strømsgodset kommt aus einer guten Serie. 4:1 gegen Sandnes Ulf, 4:1 gegen Asker, 1:1 gegen Odd, 3:2 gegen Sogndal, 3:1 gegen Hødd. Die Gäste sind stabil, Raufoss kämpft um den Klassenerhalt. Das Spiel war technisch wenig aufregend, aber taktisch verständlich: Die bessere Mannschaft hat sich durchgesetzt.