Am Freitagabend setzte sich Bullo Bullo im Rahmen der fünften Runde der Gruppenphase des Pokals der Profiligen klar gegen Real Potosí durch. Die Gastgeber gewannen mit 3:0 und zeigten dabei eine präzise Ausführung ihrer Angriffe. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Begegnung verlief.
Die Führung entstand bereits in der 18. Minute, als S. Severiche ein Eigentor verschuldete. Wenig später, in der 21. Minute, erhöhte M. De Lima auf 2:0. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste wenig Gegenwehr leisteten, obwohl sie den Ball meist bei sich hatten. Bullo Bullo nutzte die Konter konsequent.
Die Partie drehte sich nach der Pause weiter in eine Richtung. In der 44. Minute brachte A. Terrazas einen neuen Spieler, und kurz darauf erzielte A. Medina den dritten Treffer. Die Gäste änderten zur Halbzeit das System, doch das änderte nichts am Ergebnis. Und dann kam die nächste Veränderung.
Zahlreiche Wechsel prägten das Bild. In der 46. Minute kamen J. Vargas und S. Villamil aufs Feld, in der 57. Minute R. Menacho und M. De Lima. Auch in der 68. und 69. Minute wurden Spieler ausgetauscht. Die Trainersuche nach Lösungen blieb ohne Erfolg, bullo bullo hielt die Kontrolle.
Disziplinprobleme traten bei den Gästen auf. E. Velasquez erhielt in der 49. Minute eine Gelbe Karte, F. Rodriguez folgte in der 83. Minute. Und dann, in der 90. Minute und zwei Sekunden, zeigte der Schiedsrichter die rote Karte. Das Spiel war damit entschieden.
Die Statistiken bestätigen das Bild. Bullo Bullo hatte 91 Angriffe gegenüber 75 der Gäste, besaß aber nur 47 Prozent der Ballkontrolle. Die Gäste waren mit 53 Prozent im Besitz, doch die Effizienz fehlte. Vier Schüsse aufs Tor trafen bei den Gastgebern, bei den Gästen waren es nur zwei.
Das Ergebnis bedeutet für Bullo Bullo einen wichtigen Schritt in der Gruppe. Die Gäste verloren und müssen nun die Folgen tragen. Der Abstand in der Tabelle könnte sich vergrößern. Nebenbei bleibt festzuhalten: drei Tore, keine Gegenwehr. Das war kein Zufall.