Sevilla gegen Eibar endete mit einem 0:1. Die Partie zählte zur fünften Runde der Primera División Femenina. M. Seidl schlug in der 86. Minute zu.
Interessant wird es, wenn man die Halbzeit betrachtet. Sevilla behielt den Ball, doch die Eskalation kam später. Nebenbei fiel auf, wie die Trainer reagierten. L. Perez und N. Azpiazu Moreno gingen in der 46. Minute raus.
Und dann kam der Moment, den keiner erwartet hatte. Sevilla hatte den Ball, schoss viermal aufs Tor. M. Seidl nutzte die einzige echte Gelegenheit. Man könnte sagen, die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt.
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. 62 Prozent Ballbesitz, 112 Angriffe, null große Chancen. Vier Schüsse aufs Tor, einer verwertet. Es ist nicht einfach, das zu erklären.
Zwei Gelbe für Sevilla, drei für Eibar. N. Azpiazu Moreno in der 42. Minute, A. Rico Torres und Noe in der 81. Minute. A. Marques erhielt die vierte Verwarnung in der Nachspielzeit.
Sevilla bleibt Neunter mit sechs Punkten. Eibar rückt auf den vierten Platz vor, zehn Punkte nach fünf Spielen. Die Tabelle ändert sich, wenn auch nur um einen Rutsch.
Wir hatten Sevilla gegeben, 43 Prozent Sicherheit. Der Satz stimmt nicht mehr. Es war die fehlende Schärfe in der Schlussphase, die alles veränderte.