Am Samstagabend traf Sporting im Estádio José Alvalade auf Arouca. Das Spiel endete 2:2 in der siebten Runde der Priméira-Liga. Die Gäste hatten Glück, die Gastgeber hatten die bessere Statistik, aber das Ergebnis ist ein Kompromiss.
Inácio setzte Sporting nach drei Minuten in Führung. Suárez glich nach siebzehn Minuten aus. Nebenbei fiel auf, dass die Kartenhäufung zunahm: van Ee und Sánchez erhielten Gelb, bevor die Halbzeitpause kam. Mateo Flores brachte Arouca frische Energie in die zweite Halbzeit.
Interessant wird es nach fünfzig Minuten. Debast wurde nach einer Minute Rot gezeigt, und plötzlich standen die Gastgeber nur noch zu zehnt. Nestory Irankunda und Rodrigo Zalazar kamen herein, aber der Vorsprung war nicht mehr zu retten. Luis Suárez und Pedro Santos bekamen beide Gelb, als die Spannung zunahm.
Der Elfmeter kam nach achtundsiebzig Minuten. Iván Barbero wurde im Strafraum gefoult, und Fontán verwandelte. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so viele Karten sieht. Eduardo Quaresma erhielt sein Gelb, und dann fiel Nandín nach achtundsiebzig Minuten zum entscheidenden Treffer.
Die Statistik zeigt: Sporting hatte fünfzigvier Prozent Ballbesitz und 1,28 Expected Goals. Arouca kam auf zweieinhalb Expected Goals und fünf Treffer aufs Tor. Viele Schüsse mit zwei Toren — die Chancen gingen durch. Wir hatten einen Sieg der Gastgeber vorhergesagt, aber die rote Karte und der Elfmeter änderten alles.
Sporting bleibt auf dem dritten Platz mit fünfzehn Punkten. Arouca liegt fünft mit elf Punkten. Das Unentschieden beendet keine Serie, aber es zeigt: in der Liga gibt es keine einfachen Spiele. Die Hitze bremste das Tempo, und am Ende zählte nur die Tatsache, dass beide Teams zwei Punkte nahmen.