Am Sonntag trafen die Frauen von Asane im ersten Division auf Kellsas. Das Spiel endete 24:25, ein Sieg, der nicht selbstverständlich war. Die Gäste aus der Ferne holten sich die drei Punkte.
Und dann ging es bergauf für Kellsas. Die Defensivarbeit in der zweiten Halbzeit hielt, auch wenn Asane nachlegte. Interessant wird es, wenn man die Tordifferenz betrachtet: zwei Tore entscheiden alles.
Nebenbei merkt man, dass die Tabelle wenig aussagt. Beide Vereine stehen auf den unteren Plätzen, beide haben zwei Spiele absolviert und beide liegen bei null Punkten. Zehn Niederlagen in Folge wären aus diesen Ergebnissen nicht abzuleiten.
Die letzten Partien zeigen ein Muster. Asane verlor gegen Bækkelaget und Stavanger, Kellsas gegen Opdal und Jervik. Die Defensive war an beiden Tagen nicht stabil genug. Der Platz war schwer, das sah man an den Übergängen.
Wir hatten einen Tipp abgegeben: Heimsieg, 67 Prozent Sicherheit. Der fiel nicht ein. Was den Vorhersagerahmen sprengte, war die Effizienz in den letzten zehn Minuten. Asane kam nie in die Zweikämpfe, Kellsas nutzte die wenigen Momente.
Die Tabelle bleibt gleich, die Punkteverteilung nicht. Asane bleibt Zwölfter, Kellsas Dreizehnter. Was sich ändert, ist die Moral. Ein Unentschieden war gestern, heute gab es einen klaren Gewinner.