Am Freitagabend trafen Bangladesch und Sri Lanka bei den Männern-Krikett-Wettbewerben der Asienspiele aufeinander. Die Gäste gewannen mit 165 zu 102, und das war kein Zufall. interessant wird es, wenn man die Zahlen nebeneinander legt.
Bangladesch blieb unter seiner Erwartung. 102 Runs reichten nicht, um den Gegner zu halten. Sri Lanka nutzte die Gelegenheit und baute einen Abstand auf, der sich in der Folge kaum verringerte. und dann kommt die Frage, wo der Unterschied lag.
Die Gastgeber kamen in den vergangenen Spielen nicht richtig in Schwung. Am 1. Oktober verloren sie gegen Pakistan mit 111 zu 112, zuvor scheiterten sie in Australien mit 159 zu 210. Einmal standen sie noch nah dran, 483 zu 482, aber das war die Ausnahme. nebenbei fiel auf, dass die Defensivarbeit in den letzten Partien nicht zusammenhielt.
Sri Lanka zeigte ein gemischtes Bild. Gegen England gab es drei Niederlagen in Folge, 45 zu 169, 132 zu 355, 176 zu 265. Doch am 24. September gewannen sie mit 321 zu 305. Genau diese Mischung aus Schwäche und Stärke kam jetzt zum Tragen. Die Gäste zitterten sich zum Sieg, aber sie zitterten nicht lange.
Wir hatten Bangladesch mit 69 Prozent Sicherheit vorhergesagt. Der Tipp traf nicht. Was den Unterschied machte, war die Fähigkeit Sri Lankas, in entscheidenden Momenten die Bälle zu halten und die eigenen Runs zu schützen. Bangladesch schlug in der Nachspielzeit nicht zu, weil es keine Nachspielzeit mehr gab.
Das Ergebnis ändert wenig an den Tabellenpositionen, aber viel am Selbstvertrauen. Bangladesch muss zu Hause liefern, wenn die nächsten Spiele kommen. Sri Lanka hat bewiesen, dass es gegen die schwächeren Gegner im Feld steht. und dann zählt nur das, was auf dem Platz passiert ist.