Im Pokal der 1/128-Finalrunde traf Braník am 1. August 2026 auf Meteor Prag. Das Spiel endete mit 1:4 für die Gäste. Die fünf Tore fielen in den Minuten 7, 34, 45, 68 und 90+1. Braník spielte mit 57 % Ballbesitz, doch die Zahlen täuschen über die Dominanz der Gäste hinweg.
Interessant wird es, wenn man die Reihenfolge betrachtet. Das erste Tor in der siebten Minute legte den Grundstein. Meteor Prag spielte die zweite Hälfte in Überzahl — nicht wegen einer Strafstelle, sondern durch konsequentes Pressing. Die Gastgeber liefen früh an, kamen aber nie richtig in die Zweikämpfe.
Nebenbei fiel auf: Braník hatte mehr Freistöße (14 zu 12), aber weniger Treffer verwertet. Die Gäste schossen siebenmal ins Tor, davon reichte es für vier Tore. Braník landete vier Schüsse aufs Ziel, eins davon ging ins Netz. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, sondern die Effizienz.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Meteor Prag überstanden die Drangphase nicht, sondern kontrollierte sie. Fünf Eckbälle bei beiden Seiten, aber die Gäste waren präziser. Braník hatte null Abseits, die Gäste drei — ein Hinweis darauf, dass die Gäste tiefer standen und schneller umschalteten.
Die Gäste kamen aus einer Reihe von Niederlagen. Am 28. Februar 2026 gab es noch ein 3:0 gegen Dobrovíce, danach folgten four Niederlagen in Folge. Dieses Ergebnis beendet die Serie. Der vierte Sieg in Serie ist für Meteor Prag ein wichtiger Schritt nach vorn.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Pokalspiele oft in wenigen Momenten entschieden werden. Braník gaben sich nicht auf, doch die Distanz zwischen den Chancen wurde zu groß. Meteor Prag steht jetzt im Achtelfinale.