Washington besiegt Indiana deutlich
Washington Mysterics haben sich am Sonntagabend mit 93:77 beim Indiana Fever durchgesetzt. Das Spiel in der WNBA endete mit einer klaren Differenz von sechzehn Punkten. Die Gäste aus der Hauptstadt zeigten von Beginn an, wer das Heft in der Hand hatte.
Interessant wird es, wenn man die Statistiken betrachtet. Washington hatte mit 37 getroffenen Würfen aus 65 Versuchen eine Quote von 57 Prozent. Indiana lag bei 26 aus 71, das sind 37 Prozent. Der Unterschied im Angriff war spürbar, und er bestimmte den Verlauf des Spiels.
Die Gastmannschaft baute einen Vorsprung von zwanzig Punkten auf. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber Washington zeigte, dass sie den Gegner nicht unterschätzten. Sie zogen die Fäden, während Indiana versuchte, durch schnelle Übergänge wieder nahranzukommen. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeberinnen mit sechzehn Fouls selbst den eigenen Rhythmus störten.
Washington verteilte den Ball besser. Sie haben siebenundzwanzig Assists notiert, Indiana kam auf dreizehn. Der Unterschied zeigte sich in den Punkten im Paint: fünfzig zu achtunddreißig. Während die Gäste in der Zone sicher waren, kamen die Fever nicht richtig in die Tiefe.
Die Tabelle bleibt unverändert. Indiana belegte weiterhin den zweiten Platz mit vierundvierzig Siegen, Washington hielt den vierten Rang mit vierzig Siegen fest. Die Differenz zwischen den Mannschaften ist zerrüttet, aber nicht unerklärlich. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht.
Wir hatten auf einen Sieg der Gastgeber gesetzt. Die Überlegung war logisch: Indiana gewann die letzten drei Spiele, Washington hatte zwei Niederlagen in den letzten vier Partien. Aber der Matchplan der Mysterics passte besser. Sie warteten nicht auf Fehler, sondern nahmen die Würfe, die sich ergaben.