Ein Punkt, der alles ändert
Am 25. September 2026 traf die Frauenmannschaft der Los Angeles Sparks auf die Valkyries aus Golden State in der WNBA. Das Spiel endete 75:75 nach der regulären Spielzeit und 76:75 in der Verlängerung für die Gäste. Interessant wird es nun, wenn man die Tabelle anschaut: Die Sparks liegen auf Platz sechs mit 16 Siegen und 27 Niederlagen, die Valkyries auf Platz zwei mit 31 Siegen und 12 Niederlagen.
Was das Ergebnis bedeutet, ist nicht nur die Erkenntnis, dass ein Punkt in dieser Liga schwer zu erreichen ist. Und dann kommt hinzu, dass die Gastgeberinnen zu Hause verloren haben, obwohl sie in den letzten Spielen unterschiedliche Ergebnisse lieferten. Am 23. September unterlagen sie den Las Vegas Aces mit 79:89, zwei Tage zuvor gewannen sie gegen Portland mit 105:84.
Die Statistik zeigt ein Bild, das den Ausgang erklärt. Die Sparks warfen 28 von 68 Feldwürfen, die Valkyries 27 von 69. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste 17 von 21 Freiwürfen trafen, während die Gastgeberinnen nur 10 von 15 verwandelten. Das macht den Unterschied in einem Spiel, das um einen Punkt stand.
Auch bei den Rebounds war die Differenz spürbar. Die Sparks sammelten 33 Bälle, davon 27 defensive, die Valkyries 35, davon 26 defensive. Die Gastgeberinnen hatten 16 Second-Chance-Points, die Gäste 12. Und dann kam es darauf an, wer die eigenen Chancen nutzte – und das taten die Gäste präziser.
Die Tabelle ändert sich nicht dramatisch, aber ein Punkt ist immer ein Punkt. Die Valkyries bleiben auf Platz zwei, die Sparks auf Platz sechs. Interessant wird es in den kommenden Wochen, wenn beide Mannschaften wieder antreten – und wenn man sieht, wer aus diesem Spiel mitnimmt.