Magnitogorsk hat am Sonntagabend gegen Nischnekamsk mit 6:2 gewonnen. Das Spiel in der KHL endete für die Gäste unerwartet deutlich. Nebenbei zeigt das Ergebnis, wie schnell sich Tabellenverhältnisse verschieben können.
Die Gastgeber lagen vor dem Match auf dem zweiten Platz, Nischnekamsk führte die Tabelle an. Beide Teams hatten nach sechs Spielen denselben Rekord: vier Siege, zwei Niederlagen. Interessant wird es, wenn man die aktuelle Form betrachtet. Magnitogorsk hatte in den letzten Spielen gewonnen, verloren, verloren, gewonnen, gewonnen. Nischnekamsk sah anders aus: verloren, gewonnen, gewonnen, gewonnen, verloren.
Sechs Tore für die Heimmannschaft, zwei für die Auswärtigen. Und dann kommt es darauf an, wer die entscheidenden Momente nutzte. Die hohe Zahl macht deutlich, dass Nischnekamsk hinten offen stand wie ein Scheunentor. Der Tabellenführer brauchte Wochen auf einen Sieg, und nun kommt diese Niederlage dazu.
Magnitogorsk steht mit einem Bein in der nächsten Runde der eigenen Hoffnung. Die Punkteverteilung in der Liga wird sich ändern, wenn man so etwas wegstecken muss. Nischnekamsk wartet seit Wochen auf einen Sieg, und jetzt kommt noch hinzu, dass man gegen einen direkten Konkurrenten durchgeht.
Was bleibt, ist die Tabelle. Zwei Teams, gleicher Stand nach sechs Spielen, unterschiedliche Position. Magnitogorsk rückt auf, Nischnekamsk fällt zurück. Das ist der Unterschied, den ein einziger Abend macht.