Am Sonntagabend traf NFH in der Champions League der Frauen auf HSG Blomberg-Lippe. Das Spiel endete mit 31:26 für die Gastgeberinnen. Und dann war klar, dass das Ergebnis nicht zufällig zustande kam.
Die Gastgeberinnen dominierten von Beginn an. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: 31 Tore gegen 26 – das ist ein Abstand, der sich nicht über Glück erklärt. Die Gäste kamen nicht in den Rhythmus, standen tief und kompakt, aber das half wenig.
Nebenbei fiel auf, dass beide Teams noch ohne Sieg in der Gruppenphase sind. Zwei Spiele, null Siege – das ist die Lage in dieser Liga. Was sich ändert, ist die Reihenfolge. NFH rückt auf, Blomberg-Lippe bleibt zurück.
Die Gastgeberinnen zeigten sich stabil. Der Konflikt wurde öffentlich, als sie die Führung festigten. Die Gäste hatten Momente, aber keine Kontinuität. Das Spiel entschied sich in den Phasen, in denen NFH die Konter nutzte.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: im Pokal gelten eigene Gesetze, und hier ging es um die Liga. 31:26 – ein Ergebnis, das die Richtung zeigt. Für NFH der erste Punktgewinn nach der ersten Niederlage, für Blomberg-Lippe der zweite Unentschieden-Tag ohne Fortschritt.