CSKA Moskau gewinnt mit 3:2 bei Nischni Nowgorod in der KHL. Die Gäste beendeten die Negativserie, die sie seit der Niederlage gegen Lokomotive am 13. September trugen. «Und dann» kam es anders, als vorhergesagt wurde. Wir hatten auf einen Sieg der Gastgeber gesetzt, die Sicherheit lag bei vierundvierzig Prozent. Der Prognose-Träger liegt nun bei null Punkten, wie der der Gastgeber auch.
Die Gastgeber hatten in den letzten Spielen vier Siege in fünf Partien eingesammelt. Am neunten September unterlagen sie CSKA noch mit 0:3, und nun sahen sie sich selbst geschlagen. «Die Hitze bremste das Tempo» — oder vielmehr die Umkehr der Verhältnisse. Der Sieg ist kein Zufall, er folgt einer Logik.
CSKA zeigte in der letzten Woche eine gemischte Bilanz. Vier zu null gegen Sotschi, dann zwei zu drei gegen Lokomotive, zwei zu vier gegen Wladiwostok. Der Sieg in Nischni Nowgorod beendet diese Schwankungen. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie die Gäste aus der Niederlage lernten.
Die Tabelle bleibt bei null Punkten für beide Teams. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis auf das System. Fünf Spiele pro Mannschaft, die Differenz liegt woanders. Der Sieg bringt CSKA weiter nach vorne, Nischni Nowgorod muss die Niederlage verkraften.
Der letzte Sieg der Gäste in dieser Serie kam am neunten September, drei zu null. Nun steht ein weiteres Ergebnis zu ihren Gunsten. «Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt» — oder so ähnlich. Die Zahlen sprechen für sich: zwei zu drei, und das macht den Unterschied.