Die Las Vegas Aces besiegten die Phoenix Mercury am 25. September 2026 in der WNBA mit 100 zu 82. Der Sieg bestätigte die Position der Gäste auf dem dritten Tabellenplatz, während Phoenix auf dem siebten Rang verblieb. Die Gastgeberinnen hatten zuvor mit einem knappen Erfolg gegen Dallas die Serie fortgesetzt, doch dieser Tag gehörte nicht ihnen.
Die Effizienz der Aces war augenfällig. Vierzigvon siebenzig Versuchswürfen landeten, neuneinsundzwanzig Dreipunktversuche scheiterten. Phoenix traf dreieinunddreißigmal aus siebzig Versuchen, die Dreierquote lag bei acht aus fünfundzwanzig. Interessant wird es, wenn man die Freiwürfe betrachtet: Die Aces warfen achtmal und trafen siebenmal, Phoenix verwandelte zwölf von fünfzehn. Nebenbei zeigt diese Statistik, dass die Gastgeberinnen mehr aus der Nähe als von außen gefährlich waren.
Die Reboundbilanz stand bei dreissigdreis bis dreissigdreis, doch die offensive Kontrolle lag eindeutig bei den Gästen. Zehn offensive Rebounds für Phoenix standen neun für Las Vegas gegenüber, aber die zweite Chance nutzten die Mercurys besser: fünfzehn Punkte versus elf. Die Aces kontrollierten den Ball sorgfältiger, dreizehn Ballverluste im Vergleich zu achtzehn bei Phoenix. Und dann kam der entscheidende Unterschied in der Strafwürfeffizienz.
Die persönliche Foulzahl verdeutlicht den Druck: Phoenix beging dreizehn Fouls, die Aces nur neun. Zwölf Steals auf jeder Seite, aber die Aces nutzten die Übergänge effizienter. Zwanzig Punkte aus gegnerischen Ballverlusten standen sechzehn gegenüber. Die Gastgeberinnen kämpften, aber der Unterschied lag in der Ruhe unter Druck. Die Aces liessen kompakter stehen, auch wenn sie weniger versuchten.
Die aktuelle Form beider Teams zeigt den Graben. Phoenix verlor jüngst gegen Dallas und gewann knapp gegen Portland, die Aces gewannen zweimal gegen Seattle und schlossen mit einem Sieg in Los Angeles ab. Seit acht Spielen ungeschlagen waren die Gäste nicht, doch die Konstanz ist spürbar. Phoenix zitterten sich zum Sieg, doch gegen eine Mannschaft wie Las Vegas reicht das nicht.
Der Sieg vertieft die Lücke zwischen drittem und siebtem Platz. Dreissig Siege stehen sechzehn gegenüber, dreizehn Niederlagen versus siebenundzwanzig. Die Mercurys warten seit Wochen auf einen Sieg gegen die oberen Tabellenränge, die Aces bringen den Vorsprung über die Zeit. Das Verhältnis ist zerrüttet, solange keine der Mannschaften ihre Struktur ändert.