Am ersten Augusttag traf Roda in einem Klubfreundschaftsspiel auf Alemannia Aachen. Das Spiel endete 2:4 für die Gäste. Interessant wird es, wie die Partie verlief – sieben Tore in einer Stunde und Viertelstunden.
In der 31. Minute fiel das erste Tor. Zwei Minuten später folgte das zweite. Roda reagierte und glich in der 38. Minute aus. Doch dann kam in der 41. Minute das dritte Gasttor – und die Gastgeber standen unter Druck. Nebenbei fiel auf, dass alle vier Treffer der ersten Halbzeit relativ schnell aufeinanderfolgten.
Die zweite Hälfte begann mit zwei weiteren Toren. In der 68. Minute erweiterte Alemannia den Vorsprung. Roda kämpfte zurück und traf in der 88. Minute zum 2:4. Die Schlussminute brachte dann ein weiteres Gasttor – 90+3. Das Spiel wurde nicht mehr entschieden, aber der Endstand steht fest.
Die Statistik zeigt 55 Prozent Ballbesitz für Roda, 45 für Aachen. 119 Angriffe gegen 114. Doch viele Angriffe mit zwei Toren bedeuten, dass Chancen nicht genutzt wurden. Roda hatte mehr Eckbälle nicht, Aachen sieben gegen zwei. Offside-Regelungen spielten kaum eine Rolle – null bei den Hosts, eins bei den Gästen.
Der Verlust bedeutet für Roda, dass die Vorbereitung auf die neue Saison nicht nach Plan lief. Die Gäste zeigten mit diesem Sieg, dass sie ihre Form aus den Spielen gegen Valвейк und SV Brainig beibehalten konnten. Der Unterschied zwischen den Teams war im Abschluss erkennbar – drei Tore mehr, weniger Fehler in der letzten Linie.