Im Achtelfinale des David-Kipiani-Pokals setzte sich Rustavi am Freitagabend mit 3:1 gegen Sappari durch. Das Spiel endete in der Verlängerung, nachdem beide Mannschaften in der regulären Spielzeit keine Entscheidung herbeigeführt hatten.
Früh schon wurde es interessant: In der sechsten Minute nutzte G. Samkharadze einen Elfmeter und brachte Rustavi in Führung. Wenig später sollte sich das Spiel drehen. In der einunddreißigsten Minute erhielt T. Askurava die Gelbe Karte und kurz darauf die Rote — er verließ das Feld und hinterließ seine Mannschaft in Unterzahl.
Nebenbei fiel auf, dass Sappari den Rückstand nicht verwerten konnte. In der dreiunddreißigsten Minute erhöhte Y. Nakano für Rustavi auf 2:0. Damit schien die Partie bereits entschieden, doch dann kam die Verlängerung und mit ihr eine neue Dynamik.
In der Verlängerung änderten zur Pause das System nicht, aber die Stimmung schon. S. Cassie erzielte in der einhundertzweiten Minute den Anschlusstreffer für Sappari. Viele Schüsse mit einem Tor — die Gastgeber hatten die besseren Chancen, doch die Gäste fanden den Weg ins Netz. Dann, in der einhundertzweiten Minute, war es wieder Rostavi, das zupackte.
Statistisch überlegen zeigten sich die Hausherren. Mit 158 Angriffen gegenüber 143 bei den Gästen dominierten sie das Geschehen. Acht Treffer aufs Tor standen drei bei Sappari gegenüber. Die Ballbesitzverteilung von 0,6 zu 0,4 spricht für sich: Rustavi bestimmte das Tempo.
Der Sieg bedeutet für Rustavi den Einzug in die nächste Runde. In den letzten Spielen zeigte die Mannschaft Schwankungen — ein 0:3 gegen Dila, aber auch Siege wie der 1:0-Erfolg gegen Warketili. Sappari hingegen hatte zuletzt Probleme: drei Niederlagen in den vergangenen fünf Partien. Das Derby mit eigener Rechnung endete nun zugunsten der Heimmannschaft.