Am Samstagabend sicherten sich die Sakhalinskie Akuly im Heimspiel gegen die Krylya Sowjetow einen 3:1-Erfolg in der MHL. Die Gastgeber, die bisher drei Spiele bestritten haben, steigerten sich nach ihrer 0:6-Niederlage gegen die Akademie Michhejlowa U20 und nutzten den Moment. Nebenbei zeigt dieser Treffer, wie schnell sich die Stimmung in einer noch jungen Liga drehen kann.
Die Krylja Sowjetow kamen erst kürzlich zu einem Sieg gegen die Red Machines Atlant und schienen auf dem richtigen Weg. Doch der Matchplan zerbrach schnell. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams in den letzten Spielen agierten — die Gäste verloren drei von vier Partien, bevor sie gegen die Atlant aufholten. Die Akuly hingegen hatten bereits eine 0:1-Niederlage gegen Dynamo Sankt Petersburg hinter sich.
Was die Statistik betrifft: beide Mannschaften stehen auf null Punkten nach drei Spielen. Das bedeutet wenig über die Qualität, aber viel über die Unausgewogenheit der Liga zu Beginn. Die Akuly halten sich auf Platz vier, die Gäste auf Platz sieben — ein Unterschied, der sich morgen schon wieder ändern kann. Und dann kam es darauf an, wer die Chancen verwertete.
Die letzten Ergebnisse der Gastgeber zeigen eine volatile Entwicklung. Nach dem 3:1 gegen SKA-1946 folgte die 0:6-Niederlage, dann die 1:2 gegen Dynamo-Schinnek. Die Krylja Sowjetow hingegen gewannen 3:2 gegen die Atlant, nach einer 0:2-Niederlage gegen den MHC Spartak MAX. Diese Schwankungen erklären, warum der Ausgang nicht vorhersehbar war.
Wir hatten auf einen Auswärtssieg der Gäste gesetzt, die Konfidenz lag bei 41 Prozent. Der Match lief anders. Was den Prognosefehler verursachte, ist weniger die Leistung als vielmehr die Tatsache, dass in solchen Spielen die Tabelle nicht zählt. Die Akuly brachten es über die Zeit, während die Gäste ihre frühere Form nicht mitbrachten.