Skellefteå AIK und Servette trafen am Mittwochabend im Kontinentalen Pokal der Meister aufeinander. Das Spiel endete 3:2 für die Gastgeber, was unseren Vorhersagen widersprach. Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt, die Zuversicht lag bei 82 Prozent. Der Matchgang verlief anders.
Beide Teams kamen mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen in die Begegnung. Servette lag dabei dritter in der Tabelle, Skellefteå führte mit einem Punkt Vorsprung. Die Auswärtsmannschaft hatte zuvor 3:2 gegen Sturhamar gewonnen und 6:2 gegen Eisbären Berlin. Die Gastgeber zeigten 3:1 gegen Adler Mannheim und 6:1 gegen Nitra. In der letzten Partie vor diesem Spiel verlor Skellefteå mit 0:1 bei Björklöven.
Interessant wird es bei der Tabelle. Beide Mannschaften haben zwei Spiele bestritten, beide haben zwei Siege vorzuweisen. Null Punkte stehen bei beiden für die Summe. Das bedeutet: Die Saison hat gerade erst begonnen, und die Tabelle sagt noch nichts aus. Ein Sieg ändert nichts an der Position, solange beide Teams nachziehen.
Was unseren Prognostiker-Stab überraschte, war die Torverteilung. Drei Tore für Skellefteå, zwei für Servette — das klingt nach einem engen Spiel. Aber die Zahlen lügen nicht: Die Gastgeber hatten die entscheidenden Momente. Servette verlor die Nerven in den kritischen Phasen. Das ist keine Wertung, das ist das Ergebnis.
Unser Prognose-Team hatte Servette die Nase voraus gegeben. Die Schweizer Mannschaft kam in der Vorrunde gut durch. Aber Skellefteå zeigte, was in der Heimat zählt. Die Gastgeber stellten auf Dreierkette um, und es half. Drei Tore in einer Partie, zwei davon in der zweiten Hälfte — das ist kein Zufall.