Big Bash League öffnet sich für private Investoren
Cricket Australia gibt Privatisierung der BBL frei. Die Renegades werden verkauft und umbenannt, die Stars könnten ebenfalls einen neuen Namen erhalten.
Cricket Australia hat die Öffnung der Big Bash League für private Investoren genehmigt. Der Verband erklärte, das liege im langfristigen Interesse des Sports im Land.
Der Beschluss fällt wenige Monate, nachdem Cricket Victoria mit dem umstrittenen Plan vorgeprescht war, die Melbourne Stars und die Melbourne Renegades zusammenzulegen. New South Wales und Queensland lehnen die Privatisierung entschieden ab, Tasmanien, Victoria und Western Australia unterstützen sie seit längerem.
CA-Vorsitzender Mike Baird betonte, das australische Cricket behalte die Kontrolle über den internationalen Spielplan, die Verfügbarkeit der Spieler, die Gehaltsobergrenze der BBL und Entscheidungen zur Markenführung.
"Mit der Öffnung der Big Bash Leagues für private Investitionen geht Cricket Australia einen bewussten Schritt, um die langfristige Zukunft des Sports zu stärken und abzusichern", sagte Baird. "Dies ist eine bedeutende Entscheidung, der viele Monate an Analyse, Diskussion und Zusammenarbeit vorausgegangen sind. Ich möchte allen Beteiligten danken, während wir aus unserer Sicht den besten Weg gehen, um die Zukunft des Cricket in diesem Land zu sichern, die Big Bash zu stärken und unsere Stellung auf der Weltbühne zu schützen."
Cricket Victoria bleibt für die Stars zuständig. Die Renegades dagegen werden vor ihrem Verkauf in der kommenden Saison nur noch im Übergangsbetrieb geführt, es ist ihre letzte Spielzeit unter jetzigem Namen. Cricket Australia lässt Gebote privater Investoren für den Klub zu, unter neuer Führung soll er ab der Saison 2027/28 antreten. Nach dem Verkauf der Renegades dürften auch die Stars umbenannt werden. Ob weitere Klubs auf den Markt kommen, will CA vom Verlauf des Renegades-Verkaufs abhängig machen.
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