Australien schlägt Simbabwe knapp: Ellis sichert 3:0-Serie
Nathan Ellis bringt Australien im dritten ODI in Harare mit 36 Runs und einem Six im letzten Over zum Ein-Wicket-Sieg gegen Simbabwe. Inglis trifft zum Century.
Australien hat das dritte ODI in Harare mit einem Wicket und einem Ball Vorsprung gegen Simbabwe gewonnen und die Serie damit 3:0 entschieden. Josh Inglis erzielte 103 Runs aus 102 Bällen, sein zweites Century in diesem Format, und schlug dabei 11 Fours.
Den Sieg sicherte Nathan Ellis. Er kam mit dem letzten Schlagmann Spencer Johnson ans Crease, als Australien noch 27 Runs brauchte, und blieb mit 36 aus 44 Bällen ungeschlagen, seinem höchsten Wert im ODI. Die beiden holten die Runs im Schnitt von einem pro Ball. Im letzten Over standen 9 Runs zur Verteidigung an, Ellis traf den ersten Ball für einen Six. Zuvor hatte Wessly Madhevere ihn im vorletzten Over fallen lassen, als Simbabwe ihn hätte aus dem Spiel nehmen können.
Simbabwe hatte zuerst geschlagen. Kapitän Sikandar Raza blieb mit 81 aus 72 Bällen ungeschlagen, Craig Ervine kam auf 59 aus 79 Bällen, Innocent Kaia auf 55 aus 66. Kaia gab beim Stand von 148 für 3 mit einer Oberschenkelverletzung auf, weil er nicht mehr laufen konnte. Bei Australien holte Ellis 3 Wickets für 50 Runs in 10 Overs. Auf Seiten der Gastgeber war Brad Evans mit 4 für 47 der erfolgreichste Werfer.
In der Verfolgung gingen die Eröffner Travis Head und Mitch Marsh früh verloren, danach fielen die Wickets in regelmässigen Abständen. Inglis hielt die Rate. Ellis war mit seinen 36 Runs der zweitbeste Schlagmann des Innings.
Schon im zweiten Spiel am Vortag hatte Australien die Serie fixiert: Marsh und Cooper Connolly führten das Team zu 356 für 6, Adam Zampa nahm sein 200. ODI-Wicket, Simbabwe war bei 272 ausgeschieden. Die Gastgeber verpassten nun den Ehrensieg. Australien, das für die Tour mehrere Stammkräfte geschont hatte, reist weiter nach Südafrika. Dort beginnen am Donnerstag in Durban drei ODIs.
Das knappe Ergebnis dürfte für Australien ein Hinweis sein, dass die ersatzgeschwächte Mannschaft auch unter Druck zu Siegen kommt. Ob das gegen Südafrika trägt, wird sich erst zeigen, wenn die Stammspieler zurückkehren.
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