Cricket: Nackenschutz seit dem Tod von Phillip Hughes
Der Guardian analysiert 25 Wandlungen des modernen Cricket – von der Wobble-Seam-Delivery über den No-Look Six bis zum Nackenschutz nach Hughes' Tod 2014.
Der Guardian hat 25 Veränderungen im Cricket des 21. Jahrhunderts aufgelistet.
Am auffälligsten ist der Aufstieg der Wobble-Seam-Delivery. Bowler ohne große Geschwindigkeit setzen den Ball so auf die Naht, dass er nach dem Aufprall von seiner ursprünglichen Bahn abweicht. Perfektioniert hat den Wurf Stuart Clark, übernommen und bekannt gemacht hat ihn Stuart Broad. Bowler wie Vern Philander, Mohammad Abbas, Scott Boland und Sam Cook bauen ihr Spiel heute darauf auf – mit der Folge, dass die Battingdurchschnitte sinken und die Bowler die Oberhand gewinnen.
Auf der anderen Seite des Spiels steht die Show-Einlage: der No-Look Six. Nötig ist er nicht, spektakulär schon. Dewald Brevis gilt derzeit als der Spieler, der ihn am häufigsten zeigt, Harry Brook liegt dicht dahinter.
Ernster ist die dritte Veränderung: der Nackenschutz am Helm. Ende November 2014 wurde der australische Linkshänder Phillip Hughes beim Versuch eines Pull-Shots gegen einen Bouncer von Sean Abbott am Sydney Cricket Ground am Nacken getroffen. Der Schlag zerriss die Wirbelarterie und löste eine schwere Hirnblutung aus. Hughes erlangte das Bewusstsein nicht mehr zurück und starb drei Tage vor seinem 26. Geburtstag. Sein Arzt sprach von weniger als 100 vergleichbaren Fällen in der medizinischen Literatur.
Die Trauer reichte weit über den Cricket-Sport hinaus.
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Quellen 1
- Cricket in the 21st century: 25 ways the game has changed theguardian.com