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Fetissow attackiert ISU wegen Eiskunstlauf-Sperren

Der Ex-Eishockeystar wirft der Eislaufunion vor, russische Athleten wie Walijewa und Kondratjuk gezielt gefügig machen zu wollen.

Porträt eines älteren Mannes mit weißen Haaren und Brille in einem Jeanshemd.
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Wjatscheslaw Fetissow, zweifacher Olympiasieger im Eishockey und Duma-Abgeordneter, wirft der Internationalen Eislaufunion (ISU) vor, russische Athleten gezielt unter Druck zu setzen. Die ISU sperrt vier russische Eiskunstläufer: Kamila Walijewa, Mark Kondratjuk, Alexandra Stepanowa und Iwan Bukin.

«Bei der ISU hat man keine Angst vor Konkurrenz, man macht sich einfach über uns lustig. Konkurrenz ist das, was die Stadien füllt und Geld einbringt. Deshalb glaube ich nicht, dass das das Hauptmotiv ist. Sie wollen uns in die Knie zwingen, damit wir dann weisse, neutrale Flaggen und allerlei zusätzliche Bedingungen akzeptieren. Einen anderen Grund für die Nichtzulassung unserer Eiskunstläufer zu internationalen Wettkämpfen sehe ich nicht», sagte Fetissow.

Seit 2022 waren russische Eiskunstläufer international kaum vertreten. Ausnahmen bildeten Adelija Petrosjan und Pjotr Gumennik, die bei den Europameisterschaften 2024 in Zagreb beide den sechsten Platz belegten. Ab 2026/27 dürfen russische Eiskunstläufer wieder unter neutraler Flagge antreten.

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