Am Freitagabend traf in der Pro B Adbloua auf Poitiers, und die 105:92 für die Heimmannschaft reichten, um die Partie zu entscheiden. Zwei Mannschaften mit identischer Bilanz von 24 Siegen und 14 Niederlagen nach 38 Spielen, und doch zeigte der Abend, dass kleine Unterschiede den Weg vorgeben. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich die Formkurven der letzten Wochen überschneiden.
Die Heimmannschaft ging früh in Führung und hielt sie, und dann folgte eine Phase, in der Poitiers versuchte, den Anschluss zu halten. Der Abstand vergrößerte sich, ohne dass die Gäste einen entscheidenden Schwung bekamen. Es war kein Spiel, das sich drehte, sondern eines, das sich festfuhr – auf der einen Seite, und das ist die Realität, die die Tabelle zeigt.
Wir hatten vorhergesagt, dass Adbloua gewinnt, mit einer gewissen Sicherheit von 54 Prozent. Nebenbei ist dieser Wert nicht hoch, aber er war richtig, weil die Heimmannschaft in den letzten Spielen die stabilere Leistung brachte. Der Sieg gegen Schartre mit 83:81 zeigte, dass sie auch bei knappen Ergebnissen nicht einbrach, anders als in der Niederlage gegen Denen-Volter.
Beide Teams stehen auf dem Papier gleich – 24 Siege, 14 Niederlagen, 0 Punkte in der Statistik, was bedeutet, dass die Saison noch keine klare Hierarchie zugelassen hat. Doch der Abstand von 13 Punkten im Ergebnis spricht für sich. Adbloua hat in der Tabelle Platz 5 inne, Poitiers Platz 4, und gestern hat sich die Reihenfolge nicht verändert, aber die Dynamik schon.
Die Gastgeber waren in den letzten Begegnungen nicht durchgehend erfolgreich, doch der Rückblick auf den Sieg gegen Schartre und die beiden Spiele gegen Nantes – ein Sieg, eine Niederlage – zeigt, dass sie sich nicht sofort zurückfallen lassen. Poitiers hatte mit Borde-JSA einen knappen Erfolg, aber die Niederlagen gegen Evre und die Begegnungen mit Po-Lac-Ortez deuten auf Schwankungen hin.
Am Ende steht 105:92, und damit hat Adbloua nicht nur drei Zähler geholt, sondern auch gezeigt, dass die Heimbilanz weiter Bestand hat. Poitiers bleibt auf Platz 4, doch der Abstand zu den Spitzenmannschaften wird sich nicht verkleinern. Und dann geht es weiter – mit 39 Spielen im Rücken und der Erkenntnis, dass die Saison noch lange nicht entschieden ist.