Im Estadio Luis Franzini endete das Spiel der Clausura-Runde 7 des Primera División – Apertura mit einem 3:1 für Huvientud gegen Albion. Die Gäste gewannen nach einer Partie, in der die Gastgeber früh führten, aber die Kontrolle verloren. F. Mimbacas traf bereits in der dritten und sechsten Minute, bevor A. López in der 56. Minute ausglich. Dann kam B. Larreguis Treffer in der 78. Minute, der die Begegnung entschied.
Und dann geschah es schnell. Mimbacas nutzte die Unsicherheit der Defensive in den ersten Minuten aus – zwei Tore in drei Minuten, das setzen einen Match-Ton. Albion spielte weiter, suchte nach dem Anschluss, doch die Chancen blieben spärlich. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste zwar weniger Angriffe hatten, aber präziser blieben, wenn sie vorkamen.
In der zweiten Halbzeit interessierte es mich besonders, wie sich die Dynamik veränderte. López glich aus, Albion dachte an den Ausgleich, doch dann kam der Wechsel von Mimbacas in der 77. Minute – und kurz darauf Larreguis Treffer. Interessant wird es, wenn man sieht, dass Albion 95 Angriffe registrierte, während Huvientud mit 82 auskam. Die Qualität der Momente zählte mehr als die Quantität.
Die Statistik zeigt 62 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber, doch Besitz allein gibt keine Tore. Huvientud verteidigte kompakt, nutzte die Konter und liess nichts anbrennen, als es darauf ankam. Die Gelben Karten – Peralta und Sosa für Albion, Zufiaurre für die Gäste – zeigten keine Nervenlosigkeit, sondern den Kampf um jede Position.
Albion bleibt Neunter mit 34 Punkten nach 28 Spielen, Huvientud Elfter mit 32. Der Unterschied von zwei Zählern wird sich teuer verkaufen, wenn die Teams in den nächsten Runden aufeinandertreffen. Die Gäste beendeten eine Negativserie, die Gastgeber zitterten sich zum Sieg – und fanden ihn nicht.
Wir hatten vorhergesagt, dass Albion gewinnt, mit 38 Prozent Sicherheit. Der Match ging anders – nicht wegen der Statistiken, sondern weil Huvientud in den entscheidenden Minuten präsenter war. Und dann vergisst man solche Spiele nicht.