Am Samstagabend traf Aluminij im Sportni park Aluminij auf Bravo zur achten Runde der 1. SNL. Das Spiel endete 0:0, und nebenbei ging es um mehr als nur einen Punkt für beide Mannschaften.
Interessant wird es, wenn man den roten Karten-Verweis betrachtet. A. Bekavac sah in der 64. Minute die Rote Karte, und dann änderte sich die Dynamik. Bravo hatte zuvor vier Treffer aufs Tor gebracht, Aluminij nur einen. Doch der Ausfall eines Spielers sorgte dafür, dass die Gäste ihr Übergewicht nicht ausspielen konnten.
Die Zahlen ergeben ein Bild von einem Match, in dem beide Seiten ihre Chancen nicht nutzten. Aluminij kam auf 62 Angriffe gegen 76 bei den Gästen, die Schussbilanz lag bei 5 zu 6 außerhalb des Tores. Interessant wird es besonders bei den Treffern aufs Ziel: vier für Bravo, einer für Aluminij. Drei- oder vier entscheidende Momente machen den Unterschied, und hier blieb es beim Unentschieden.
In der Tabelle bedeutet das für Aluminij weiterhin Platz sieben mit neun Punkten aus acht Spielen. Bravo bleibt mit zwölf Punkten Dritter. Die Gastgeber hatten zuletzt gegen Celje verloren, die Gäste gegen Maribor. Das Unentschieden beendet keine Serie, aber es verlängert auch keine.
Wir hatten Bravo mit 39 Prozent Sicherheit zugewiesen. Der Tipp traf nicht, und das lag weniger an der Qualität als an der Situation nach der roten Karte. Wenn man einen Mann weniger hat, muss man anders spielen, und das war für beide Seiten der Faktor, der den üblichen Lauf der Dinge unterbrach.