Ararat spielte gegen Syunik in der achten Runde der armenischen Premier-Liga und siegte mit 1:0. Das einzige Tor fiel in der 77. Minute durch S. J. Bakayoko. Die Gastgeber blieben auf dem Platz, der Gegner musste sich damit zufriedengeben.
Die Partie gestaltete sich über weite Strecken ruhig, dann kam Bewegung ins Spiel. Nach einer Einwechslung von V. Haroyan in der 27. Minute blieb es lange still. Interessant wird es, wenn man den Moment betrachtet, als Bakayoko traf – das war der einzige Moment, der zählte.
In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an der Struktur. In der 64. Minute kamen E. Movsesyan und A. Grigoryan für Syunik ins Spiel, zwei Minuten später folgten P. Poghikyan und O. Okiki bei Ararat. Nebenbei fiel auf: wer früh wechselte, suchte nach Antworten, doch die kamen nicht.
Die Gelben Karten kamen spät – in der 85. und in der 90.+2. Minute. Das zeigt nicht viel, aber es zeigt eines: die Nerven lagen blank, als klar war, dass Syunik nichts mehr holen konnte. Der Sieg stand bereits, bevor die Karten fielen.
Ararat bleibt auf dem achten Platz mit neun Punkten nach acht Spielen. Drei Siege, fünf Niederlagen – das Verhältnis ist zerrüttet, und dieser Sieg ändert daran wenig. Syunik liegt auf dem zwölften Rang mit zwei Punkten, keine einzige Niederlage hat sich verbessert.
Die letzten Spiele der Gastgeber zeigen: nach der 2:1 gegen BKA MA kam die 0:2-Pleite bei Pünik, dann die 0:4 gegen Arzach. Der Sieg heute ist ein Punkt, der nicht viel bedeutet, aber vielleicht genug, um nicht komplett abzutauchen. Und dann kam der Moment, der blieb.