Am Donnerstagabend trafen die Gastgeber aus der ASAS auf Antibes in der Pro B. Das Spiel endete 85:74 für die Heimmannschaft. Interessant wird es, wenn man bedenkt, wie beide Teams in die Begegnung gingen.
ASA startete selbstbewusst. Die Gäste suchten nach Antworten, aber nebenbei zeigte sich, dass der Rhythmus nicht passte. Drei Viertel lang blieben die Punkteunterschiede überschaubar, bis die Heimmannschaft den Abstand vergrösserte.
Und dann kam die Phase, in der das Spiel entschieden wurde. Antibes liess kompakter stehen, doch die Effizienz fehlte. Die Gastgeber nutzten die offenen Situationen, während die Gäste in der Verteidigung nachstiessen, ohne die Konsequenzen zu ziehen.
Im letzten Abschnitt konnte Antibes nicht mehr aufschliessen. Die Heimmannschaft fuhr die Distanz durch, ohne die Nerven zu verlieren. Das Resultat war klar, bevor die Uhr stehen blieb.
Die Statistik zeigt, was man erwartet hatte: ASA hielt die Kontrolle. Antibes fand nie ins Spiel, wo es nötig war. Viele Versuche, wenig Effizienz – das ist der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.
Wir hatten die Heimsieg-Wette mit 56 Prozent Sicherheit notiert. Der Grund war die Bilanz der letzten Spiele: ASA gewann gegen Mülhausen, verlor knapp bei La Rochelle. Antibes zeigte Schwankungen, besonders im defensiven Übergang. Und dann traf es genau an der Stelle, wo wir es erwartet hatten.
ASA bleibt auf Platz elf mit neunzehn Siegen und neunzehn Niederlagen. Antibes rutschte weiter ab, jetzt auf Rang fünfzehn mit zwei Niederlagen mehr als Siege. Die Tabelle sagt wenig aus – beide Teams haben null Punkte. Doch der Abstand zur Spitze wird bei Antibes sichtbar.