Basel und Lausanne trafen am Freitagabend in der Superliga aufeinander. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. Ein Treffer in der Nachspielzeit entschied den Kampf. Die Basler hatten zwar mehr Ballbesitz, doch Lausanne nutzte seine Chance.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Interessant wird es erst gegen Ende. Basel tauschte in der 46. Minute K. Olaigbe aus. In der Minute darauf sah M. Poaty die Gelbe Karte. O. Custodio folgte zwei Minuten später. Die Partie wurde zunehmend zerfasert.
Die zweite Hälfte brachte mehrere Wechsel. I. Bah Mendes kam für Lausanne in der 66. Minute. P. Otele und X. Shaqiri wurden für Basel in der 67. und 76. Minute eingewechselt. Nebenbei fiel auf: Basel schaffte drei große Chancen, Lausanne keine. Doch Statistiken lügen nicht immer.
In der 90. Minute und 1 Sekunde traf F. Mollet. Er erhielt auch die Gelbe Karte für den Treffer. Die Basler versuchten noch zu reagieren, doch Lausanne stand stabil. A. Victory und K. Sow wurden in der 90. Minute und 3 Sekunden verwarnt. T. Bergvall und Metinho folgten kurz danach.
Die Zahlen zeigen ein Bild: Basel hatte 53 Prozent Ballbesitz und 113 Angriffe. Lausanne kam auf 80 Angriffe. Basel schoss 10 Mal, davon 3 aufs Tor. Lausanne hatte nur 1 Schuss aufs Ziel. Und dann der entscheidende Moment — ein Treffer aus nichts.
Basel bleibt auf dem fünften Platz mit 10 Punkten nach 7 Spielen. Lausanne liegt zehnt mit 6 Punkten. Der Sieg beendet die Serie ohne Erfolg für die Gäste. Die Basler verteidigen ihre Position in der Tabelle.