Vaduz empfing Lausanne in der Superliga zum siebten Spieltag der Regular Season. Das Spiel endete 3:1 nach Toren von Lutfi Dalipi, Levy Nene und Milos Cocic. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber ihre Chancen nutzten.
Lutfi Dalipi eröffnete die Rechnung in der neunzehnten Minute, ehe Levy Nene vier Minuten später verdoppelte. Die Gäste gaben nicht auf und erzielten durch Milos Cocic in der fünfzigsten Minute den Anschlusstreffer. Juan Cabrera sicherte den Sieg in der sechzigsten Minute.
Zwischendurch gab es einige Wechsel. In der fünften Minute wurden Omar Janneh und Papa Souleymane N'Diaye ausgetauscht. Brandon Soppy folgte in der fünfundfünfzigsten, Luca Mack in der sechsten Minute. Theo Bergvall und Nicolas Cozza kamen in der siebten und achten Minute. In der neunten Minute wurden drei Spieler gleichzeitig gewechselt: Julian Stark, Marcel Monsberger und Milos Cocic.
Die Statistik zeigt ein deutliches Bild. Vaduz hatte 59 Prozent Ballbesitz und 124 Angriffe gegen 76 der Gäste. Elf Schüsse trafen aufs Tor, zehn verfehlten den Kasten. Bei Lausanne lagen die Zahlen bei drei Treffer und drei daneben. Die Gastgeber schufen fünf große Chancen, Lausanne keine einzige.
Die Kartenverteilung fiel unauffällig aus. Olivier Custodio, Omar Janneh, Theo Bergvall und Morgan Poaty wurden verwarnt. Rote Karten sah niemand.
Nach sieben Spieltagen liegen beide Teams punktgleich auf den Plätzen neun und zehn. Vaduz hat zwei Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto, Lausanne einen Sieg und drei Unentschieden. Der letzte Sieg der Gäste war ein 6:0 gegen Kosova Nёшатель.
Wir hatten auf einen Auswärtssieg gesetzt, mit 75 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf sprach gegen diese Prognose. Vaduz kontrollierte das Spiel durch die Ballbesitzquote und die Anzahl der Angriffe. Lausanne kam kaum in die Offensive und hatte keine einzige Chance zu kreieren. Der Unterschied lag nicht in der Qualität, sondern in der Effizienz der Gastgeber.