In der sechsten Runde der Ersten Liga trafen Bentonit Ijevan und Lernayin Artsakh aufeinander. Die Gastgeber gewannen das Spiel mit vier zu drei Toren. Es war ein Spiel, das weniger von Taktik als von Einzelaktionen geprägt war.
Vor dem Start sahen die Tabellenplätze unterschiedlich aus. Lernayin Artsakh lag auf dem sechsten Rang mit sechs Punkten nach vier Spielen. Bentonit Ijevan stand als Achter mit fünf Zählern knapp dahinter und hatte ein Spiel weniger absolviert. Die Differenz von einem Punkt trennte die Mannschaften vor dem Anpfiff.
«Und dann» denkt man an die letzten Auftritte. Die Gastgeber zeigten sich unruhig, mit einem 7:0-Sieg und mehreren Unentschieden. Die Gäste kamen von zwei klaren Siegen und einer hohen Niederlage.
Interessant wird es, wenn man die Struktur betrachtet. Beide Teams standen hinten offen wie ein Scheunentor. Die Angriffe kamen schnell, die Übergänge waren flüssig. Nebenbei fiel auf, dass die Defensivorganisation nicht hielt, was die Offensive versprach.
Die Zahlen bestätigen diese Offenheit. Sieben Tore in einem Spiel bedeuten, dass die Chancen hochgeschossen wurden. Man sah viele Schüsse und wenig Ruhe im Aufbau. Die Quote ist gestiegen, was für beide Seiten charakteristisch war. Es war ein Spiel, das über Episoden entschied und nicht über lange Phasen der Stabilität.
Für Bentonit Ijevan bedeutet der Sieg eine kleine Entlastung in der Tabelle. Lernayin Artsakh bleibt auf dem sechsten Platz, verliert aber den Anschluss an die Spitze nicht ganz.