Am Mittwochabend im Ligapokal trafen Bnei Herzliya und Maccabi Rischon le-Zion aufeinander. Die Gastgeber gewannen deutlich mit 99 zu 79 Punkten. Es war ein Spiel, das von Anfang an eine Richtung einschlug und diese bis zum Schluss nicht verließ.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Herzliya traf 40 von 66 Würfen, Rischon kam auf 29 von 77. Der Unterschied liegt nicht nur in der Effektivität, sondern auch in der Konstanz. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber mit 21 Dreierwürfen fast doppelt so viele versuchten wie die Gäste mit 26. Doch nur acht davon gingen durch den Ring.
Wir hatten vorher die Heimsieg prognostiziert, mit einer Sicherheit von 52 Prozent. Und genau so endete das Spiel. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis der Vorbereitung. Herzliya stellte auf Dreierkette um und kontrollierte damit das Tempo. Die Gäste warenfen alles nach vorn, ohne Struktur.
Die Statistik im Detail:
- Herzliya: 37 Rebounds, 19 Assists, 13 turnovers
- Rischon: 32 Rebounds, 13 Assists, 5 turnovers
Die turnovers der Gäste waren weniger, aber die Qualität der Ballverluste unterschiedlich. Herzliya liess viel laufen, doch die defensiven 33 Rebounds zeigten, wo die Priorität lag. Rischon holte 10 offensive Rebounds, doch ohne Treffer nützt das nichts.
In der Tabelle bedeutet das für Herzliya den zweiten Platz nach zwei Spielen, mit einem Sieg und einer Niederlage. Rischon bleibt auf dem dritten Rang, drei Spiele, ein Sieg, zwei Niederlagen. Beide Mannschaften haben noch null Punkte in der Gesamtbilanz.
Der Sieg beendet für Herzliya eine Phase, in der die Ergebnisse gemischt waren. Die letzten Spiele zeigten 101:98 gegen Eilat, dann aber Niederlagen gegen Holon und Tel Aviv. Jetzt steht die Mannschaft wieder im Lot. Rischon hingegen muss sich fragen, warum die offensive Stärke von 77 Würfen nicht in mehr Punkte mündete.