BR Volleys haben am Donnerstagabend den VBL-Superpokal gewonnen. Gegen die Netzhoppers setzte sich die Mannschaft aus Bonn mit 3:0 durch. Der Endstand fiel am 16. Oktober 2026 in Bonn, die Partie begann um 14 Uhr. Nebenbei zeigt sich ein Muster, das schon in den vergangenen Wochen sichtbar war.
Die BR Volleys kommen in guter Form. Vor dem Superpokal-Spiel hatten sie am 11. Oktober ZAKSA Kędzierzyn-Koźle mit 3:1 besiegt. Davor folgten drei Siege gegen SVG Lüneburg und ein Dreisatzsieg gegen VfB Friedrichshafen. Interessant wird es, wenn man die Reihenfolge betrachtet: Die Mannschaft traf auf einen Gegner, den sie bereits zweimal in dieser Saison schlug.
Die Netzhoppers hatten es in der Rückrunde nicht leicht. Am 3. April verloren sie in Bonn mit 1:3, am 28. März folgte eine 0:3-Niederlage gegen denselben Gegner. In den Spielen davor gab es einen Sieg gegen VCO Berlin, aber zwei Niederlagen gegen Hersching und Haching München. Und dann kam das Superpokal-Finale.
Der 3:0-Sieg beendet eine Negativserie für die Netzhoppers im direkten Vergleich nicht, aber er verstärkt den Eindruck, dass Bonn die Oberhand hat. Die Netzhoppers standen in beiden letzten Begegnungen unter Druck und konnten nicht ausgleichen. Die BR Volleys hingegen nutzten ihre Chancen konsequent.
Was die Tabelle betrifft, so ist der Superpokal ein Einzelwettbewerb. Die Platzierungen in der VBL-Hauptrunde bleiben davon unberührt. Was bleibt, ist die Tatsache, dass BR Volleys mit einem klaren Sieg in die neue Saison starten können. Die Netzhoppers müssen nun schauen, wie sie die Defizite gegenüber Bonn aufholen.