Am Mittwochabend trafen die Celta Vigo auf Osasuna im Rahmen der ersten Runde der La Liga aufeinander. Das Spiel endete 1:2 für die Gäste aus Pamplona. Iago Aspas hatte für die Heimmannschaft die Führung erzielt, doch nach dem roten Karten schlug Osasuna zu.
Aspas erzielte das Tor in der 14. Minute. Celta spielte die ersten dreißig Minuten kontrolliert, Moncayola erhielt in der 27. Minute die Gelbe Karte. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber zwar den Ball hatten, aber kaum Gefahr entwickelten. Die Statistik zeigt: null große Chancen für Celta.
Interessant wird es in der 51. Minute, als Mikel Alonso die Rote Karte sah. Damit stand Celta nur noch mit zwölf Spielern auf dem Platz. Aspas wurde in der 52. Minute ausgewechselt – drei Minuten nach der Roten. Und dann kam der Wendepunkt, den niemand vorhersehen konnte.
Barja erhöhte in der 54. Minute auf 1:2. Budimir verwandelte in der 63. Minute einen Elfmeter. Osasuna nutzte die Überzahl, Celta verlor die Kontrolle. Die Gäste schufen zwei große Chancen, die Gastgeber nicht eine. Nebenbei: Osasuna hatte mehr Tacklings, mehr Bälle im gegnerischen Halbfeld gewonnen.
Die Zahlen bestätigen das Bild. Celta besaß 52 Prozent des Balls, erwartete 0,13 Tore. Osasuna kam auf 2,68. Zwei Schüsse auf Tor bei Celta, fünf bei den Gästen. Die Heimmannschaft scheiterte an der Effizienz, nicht am Ballbesitz.
Osasuna steht nun auf dem fünften Tabellenplatz mit sieben Punkten nach drei Spielen. Celta fällt auf Platz 16 zurück, nur ein Punkt nach drei Partien. Der Sieg beendet eine Serie ohne Niederlage für die Gäste – und sie vertieft die Krise bei den Gastgebern.