Charleroi besiegte Cercle Bruges in der Pro-League mit 3:2. Das Spiel fand am 19. September 2026 im Stade du Pays de Charleroi statt. Die Heimmannschaft ging in der siebten Runde der Regular Season als klarer Favorit ins Feld, und der Sieg bestätigte diese Erwartung.
Die ersten zwanzig Minuten brachten bereits zwei Treffer. Freddy Mbemba eröffnete die Rechnung in der 15. Minute, Aurelien Scheidler verdoppelte kurz vor der Halbzeit in der 25. Minute. Dann kam der Ausgleich durch Dante Vanzeir in der 30. Minute. Und dann ging es weiter, und die Partie wurde unübersichtlich.
In der zweiten Halbzeit entschied der Elfmeter. Scheidler verwandelte in der 61. Minute zum 3:1. Zehn Minuten später, in der 70., zeigte die VAR einen Fouls im Strafraum. Martens erzielte den Strafstoß in der 73. Minute. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Heimmannschaft den Vorsprung verteidigte. Vier Substitutionen in der 81. Minute zeugten von der Dringlichkeit.
Die Zahlen bestätigen das Bild. Charleroi hielt 64 Prozent Ballbesitz und schoss elfmal aufs Tor. Cercle besaß nur 36 Prozent, traf aber sechsmal von sechs Versuchen. Drei große Chancen hatte jede Mannschaft erstellt. Die hohe Treffsicherheit der Gäste bei weniger Schüssen zeigt: Sie nutzten ihre wenigen Möglichkeiten, aber der Ballbesitz der Heimmannschaft ließ keine Ruhe.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis eine Bestätigung. Charleroi liegt auf dem zweiten Platz mit 18 Punkten nach sieben Spielen. Sechs Siege, ein Niederlage. Cercle bleibt auf dem 16. Platz mit drei Punkten. Keine Siege, vier Niederlagen. Der Abstand zwischen den Mannschaften ist deutlich geworden.
Wir hatten den Heimsieg vorhergesagt, mit 49 Prozent Sicherheit. Es war eine vorsichtige Einschätzung, aber sie hat sich bewährt. Nebenbei ist es genau diese Art von Spiel, bei der der Ballbesitz und die Struktur den Unterschied machen. Charleroi spielte den Gegner schwindelig, und wenn man die Statistik betrachtet, ist das kein Zufall.