Bei den Asienspielen 2026 traf die chinesische Frauenauswahl am 25. September im Viertelfinal auf Vietnam. Das Spiel endete 1:0 nach Verlängerung, der entscheidende Treffer fiel in der 109. Minute. Die Gastgeberinnen setzten sich damit durch und zogen in die Halbfinalrunde ein.
Die Partie begann mit einer gewissen Spannung. In der 21. Minute sah Xie Zongmei die erste Gelbe Karte, vier Minuten später folgte Zhang Chengxue. Und dann kam die erste Phase der Substitutionen – beide Mannschaften wechselten in der 56. und 57. Minute. Wurigumula und Wang Aifang kamen für China, Nguyen Thi Tuyet Ngan und Nguyen Thi Bich Thuy für Vietnam. Nebenbei fiel auf, dass Vietnam frühzeitig wechselte.
Die zweite Halbzeit verlief ruhig, bis in der Verlängerung alles entschied. In der 100. Minute erhielt Vũ Thị Hoa die Gelbe Karte für Vietnam, Sun Fangxin folgte in der 110. Minute. Die chinesische Mannschaft behielt einen kühlen Kopf und wartete auf den richtigen Moment.
Interessant wird es in der 109. Minute: Wang Shuang knackte die Abwehr und erzielte den Siegtreffer. Der Ball ging ins Netz, die Chinesinnen waren im Viertelfinal weiter. In der 115. Minute kamen noch einmal Spielerinnen auf das Feld – Ngân Thị Vạn Sự für Vietnam, Zhang Rui für China, die zuvor schon gewechselt war.
Die Tabelle zeigt ein klares Bild. China steht nach drei Spielen auf Platz 1 mit sieben Punkten – zwei Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage. Vietnam liegt auf Platz 3 mit nur einem Punkt aus drei Partien, zwei Niederlagen sind zu verbuchen.
Die Formkurven der Mannschaften unterscheiden sich deutlich. China gewann zuletzt 5:1 gegen die Philippinen und 5:1 gegen Hongkong, dazwischen ein 1:1 gegen Usbekistan. Vietnam verlor 0:8 gegen Japan und unterlag auch gegen Chinese Taipei, wobei das 0:0 gegen Thailand wenigstens einen Punkt brachte.