Am Samstagabend sah die Superliga die Begegnung zwischen YLA und Genk Frauen in der dritten Runde. Die Gastgeberinnen aus der dritten Tabellenposition ließen sich nichts anmerken und gewannen mit 1:0. Es war ein Spiel, das weniger von offener Offensive als von konzentrierter Abwehr geprägt war.
Der entscheidende Moment kam relativ spät, aber nicht in der eigentlichen Nachspielzeit des Spiels. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel das Tor, genauer gesagt in der 45. Minute plus eine. «Und dann» war es vorbei mit dem Remis, das viele erwartet hatten. Die Gastgeberinnen nutzten die letzte Chance vor der Pause.
Die Tabelle zeigt deutlich den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften. YLA steht nach zwei Spielen auf dem dritten Platz und hat sechs Punkte gesammelt. Genk Frauen hingegen rangiert auf dem sechsten Rang und kommt nur auf einen Zähler. «Interessant wird es», wenn man die Distanz betrachtet, die hier entstanden ist.
Die Gastgeberinnen sind seit fünf Spielen ungeschlagen, wenn man die jüngeren Begegnungen betrachtet. Nach dem Sieg gegen Zulte Waregem folgte der Erfolg gegen Standard Lüttich, bevor es gegen Anderlecht unentschieden blieb. Dazwischen lag die Niederlage gegen OH Löwen, die jedoch nichts an der aktuellen Stärke ändert. «Nebenbei» sei erwähnt, dass die Defensive stabil wirkt.
Bei den Gästen sah es in den letzten Tagen anders aus. Nach einem torlosen Remis gegen OH Löwen folgte eine 0:4-Niederlage, die die Stimmung trübte. Zwar kamen sie gegen Gent und Westerlo wieder zurück, doch die Konstanz fehlte.
Mit diesem Sieg festigt YLA seine Position im oberen Mittelfeld und zeigt Konstanz. Genk Frauen muss nun nacharbeiten, um wieder Anschluss zu finden. Die Statistik bleibt hinter dem Ergebnis zurück, denn drei- bis vier entscheidende Momente wiegen schwerer als die Ballbesitzquote. Für die Gastgeberinnen war das der richtige Weg.